Was wir tun

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Überblick

Alles im Lot?

Allgemeine Kinderärztliche Versorgung

Als Kinder- und Jugendärzte  begleiten wir Ihr Kind von der Geburt bis zum 18. Geburtstag. Im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen U2 (3.-10- Lebenstag) bis zur Jugenduntersuchung J2 (mit 16-18 Jahren) erleben auch wir als Ärzte die Entwicklung und das Wachstum Ihres Kindes über verschiedene Entwicklungsphasen mit.

Es werden bei diesen Terminen das Gedeihen der Kinder, die Seh- und Hörfähigkeit, die Sprachentwicklung und die Fein- und Grobmotorische Entwicklung etc. überprüft. Auch das Verhalten, die sozialen Fähigkeiten, Kindergarten- oder Schulprobleme sind in unserem Fokus.

Es gibt Meilensteine in dieser Entwicklung, aber jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Mit den  regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sind wir in der Lage die Besonderheiten Ihres Kindes zu erkennen und falls erforderlich frühzeitig weitere Diagnostik und Therapien zu veranlassen.

Jugendärztliche Versorgung

Wir betreuen Jugendliche gerne bis zum 18. Geburtstag weiter – länger ist es von den Krankenkassen nicht vorgesehen.

Jugendliche machen große Veränderungen in der Pubertät durch – nicht nur körperlich.
Bei der Vorsorgeuntersuchung J1 (12 Jahre bis 1 Tag vor dem 15. Geburtstag) werden Hör- und Sehfähigkeit, Körpermaße und  Blutdruck geprüft, Impfungen kontrolliert und ein Fragebogen ausgefüllt. Es folgt eine Untersuchung durch den Arzt oder die Ärztin. In unserer Praxis besteht die Möglichkeit, als Junge von einem Arzt und als Mädchen von einer Ärztin untersucht zu werden. Der/die Jugendliche hat die Wahl,  bei wem er/sie einen Termin vereinbaren möchte.

Wir halten in diesem Alter eine Blutentnahme für sinnvoll. Dabei untersuchen wir u.a. Cholesterin-, Schilddrüsen-, Leber- und Nierenwerte und ein Blutbild. Eventuell sind noch weitere Laborparameter sinnvoll (z.B. Allergiewerte, Speichereisen)

Für Mädchen empfehlen wir die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV). Wir informieren darüber im Rahmen der Untersuchung.

Einige Krankenkassen erstatten die Kosten der Jugenduntersuchung J2 im Alter von 16 Jahren bis 1 Tag vor dem 18. Geburtstag. Dies ist erneut die Möglichkeit mit der/dem fast Erwachsenen altersentsprechende Probleme zu besprechen und gesundheitliche Fragen zu klären.

Wenn es im Bauch grummelt

Gastroenterologie

Beschwerden des Magen-Darm-Traktes wie Übelkeit, Ernährungsstörungen, Erbrechen und Bauchschmerzen sind bei Kindern- und Jugendlichen häufige Gründe für eine Vorstellung beim Arzt. Der Leidensdrucks der Kinder und der Eltern ist meist hoch, der Alltag eingeschränkt. Zum Glück liegt oftmals keine ernste organische Ursache vor.

Bei entsprechender Intensität und Dauer der Beschwerden gilt es jedoch die möglichen Ursachen durch zielführende Untersuchungsmethoden schnell einzugrenzen. 

Diese Diagnostik bieten wir mit dem „gastroenterologischem Schwerpunkt“  in unserer Praxis sowohl eigenen Patienten als auch zugewiesenen Kindern von anderen Ärzten an: Gezielte Labor- und Stuhldiagnostik, hochauflösende Ultraschallbilder oder die H2-Exhalationstestungen (z.B. bei V.a. Milch- oder Fruchtzuckerunverträglichkeit) sind einige Beispiele.

Falls notwendig wird Herr Dr. Zense eine Magen- und/oder Darmspiegelung in Kooperation mit der Endoskopischen Abteilung des Klinikums Braunschweig durchführen. In „schmerzfreiem  Schlafzustand“ durch einen erfahrenen Anästhesisten ist dieses auch für Kinder und Jugendliche ohne Missempfindungen möglich.

Falls eine relevante gastroenterologische Erkrankung gefunden worden ist (Zöliakie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Hepatitis, Bauchspeicheldrüsenentzündung, ...) besteht die Möglichkeit einer qualifizierten Behandlung und langfristigen Betreuung in unserer Praxis in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt.

… immer dieser Husten …

Pulmologie

Sie sind besorgt, weil der Husten ihres Kindes irgendwie mehr als nur eine Erkältung ist und gar nicht verschwinden will? Vielleicht ist ihr Kind weniger körperlich belastbar oder der Nachtschlaf der ganzen Familie gestört?

Husten ist ein häufiges Symptom bei Kindern im Rahmen von Infekten. Manchmal verbergen sich aber auch andere chronische Erkrankungen dahinter. Wie z.B. ein Asthma bronchiale. Es ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Diese Erkrankung lässt sich heutzutage sehr gut behandeln – wir möchten und können erreichen, dass die Kinder unbeschwert aufwachsen.

Die Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen liegt uns am Herzen, daher haben wir dieses Thema zu einem Schwerpunkt unserer Praxis gemacht. Herr Dr. Zense ist Kinderpulmologe und Frau Dr. Ferger ist Asthmatrainerin.

Auch der ehemalige Praxisinhaber Dr. Loch und Frau Lange haben langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen. Ungewöhnliche Verläufe oder Symptome besprechen wir im Team. Wir bilden uns regelmäßig für Sie und Ihr Kind fort, um Ihnen eine Therapie nach den neuesten Erkenntnissen bieten zu können.

In der Praxis führen wir Lungenfunktionsdiagnostik, auch nach Laufbelastung, Messung der Sauerstoffsättigung und regelmäßige Kontrollen im Rahmen des Disease Management Programms (DMP-Asthma) durch.

Wenn die Luft weg bleibt

Asthmaschulungen für Kinder & Eltern

Im Rahmen einer Asthmaschulung haben ihr Kind und Sie als Eltern die Gelegenheit sich ausführlich und ganz in Ruhe mit der Erkrankung "Asthma bronchiale" auseinander zu setzen - denn schließlich begleitet das Asthma ihre Familie eventuell  über einen längeren Zeitraum!

Es ist erwiesen, dass Kinder, die sich gut mit ihrer Erkrankung auskennen, die gelernt haben sich gut selbst einzuschätzen und  die wissen was im Notfall zu tun ist, gefährliche Situationen und Krankenhauseinweisungen minimieren können! Also sicherer und unbeschwerter leben!

Frau Dr. Ferger bietet als ausgebildete Asthmatrainerin regelmäßig ambulante Schulungen an, auch für Patienten aus anderen Kinderarztpraxen. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Bei Interesse melden Sie sich gerne in der Praxis.

Es juckt und kribbelt...

Allergie

Wenn die Nase ständig läuft, die Augen tränen oder die Haut entzündet ist kann eine Allergie vorliegen. Manchmal ist es gar nicht so einfach, den Auslöser (das Allergen) zu identifizieren.

Zur Eingrenzung der verdächtigen Allergene sind die Beobachtungen der Patienten bzw. Eltern sehr wichtig. Wir möchten z.B. wissen wann die Beschwerden auftreten, zu welcher Jahreszeit oder ob das Kind zu Tieren Kontakt hatte oder zu besonderen Nahrungsmitteln?

Anschließend sind genauere Untersuchungen zur Klärung der Allergie notwendig.
Wir führen z.B. Prick-Tests (Hauttest) oder auch Blutuntersuchungen durch. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von der vermuteten Allergie und dem Alter Ihres Kindes ab.

Falls nötig, erfolgt anschließend eine nasale Provokation zur Sicherung der Diagnostik. Dies klingt viel schlimmer als es ist! – und ist für eine Therapieplanung (z.B. Hyposensibilisierung) gelegentlich erforderlich.
Durch eine Hyposensibilisierung besteht die Chance, die allergische Reaktion deutlich zu mildern und einen Etagenwechsel vom Heuschnupfen zum Asthma zu verhindern. Wir führen die Hyposensibilisierungs-Therapie in unserer Praxis durch. Dr. Zense verfügt über die Zusatzbezeichnung „Allergologie“.

Unser Ziel ist es stets individuell die schonendste Diagnostik-/ und Behandlungsmethode für ihr Kind zu finden.

Zu früh in dieser Welt

Frühgeborene

Endlich können Sie ihr Kind aus der Klinik abholen und ihm ihr gemeinsames ZUHAUSE zeigen.

Dies ist ein meist lang ersehnter Moment. Vielleicht haben Sie aber auch etwas Sorge wie es wird, wenn keine Intensivschwester oder kein Arzt in der Nähe ist und auch kein Monitor mehr die Atmung des Kindes überwacht!? Viele Fragen ergeben sich erst im häuslichen Umfeld. Eventuell sind frühzeitige Fördermaßnahmen einzuleiten oder engmaschige Gewichts-, Blut oder Urinkontrollen durchzuführen.

Durch unsere Ausbildung auf der Kinderintensivstation stehen wir Ihnen kompetent zur Seite!

Frau Dr. Ferger verfügt über die Zusatzbezeichnung „Neonatologie“

Wenn die Seele leidet

Psychosomatische Grundversorgung

Der Mensch ist eine Einheit aus Körper und Geist. Wenn der „Kopf“ Sorge oder Stress hat und nicht mehr weiter weiß, schickt er das Problem häufig an andere Organe. Es zeigen sich dann körperliche Beschwerden wie Bauchweh, Luftnot, Rückenschmerzen, erneutes Einnässen, Übelkeit etc..

Um die Ursache der Beschwerden zu erkennen und die entsprechende Therapie zu veranlassen haben wir uns speziell schulen lassen.

Über den Tellerrand schauen

Alternativmedizin

Muss es immer gleich ein Arzneimittel sein? Oft gibt es unterstützende, lindernde Therapien wie selbst hergestellte Hustensäfte, Wickel/Umschläge, Globuli oder andere wirkungsvolle Hausmittel, die sich oft über Generationen bewährt haben.

Wir wollten über den rein schulmedizinischen Tellerrand schauen und haben eine Ausbildung in Akuthomöopathie absolviert, uns mit manueller Therapie beschäftigt und zusätzlich bilden wir uns in Naturheilkunde/ Phytotherapie und Ernährungsmedizin laufend fort. Wir möchten Sie neben der Schulmedizin  auch alternativmedizinisch beraten können und für ihr Kind die sinnvollste Behandlung auswählen.